Hallöle!
Und schon geht es munter weiter, mit der Beschreibung meines erlebnisreichen Wochenendes...
Am Samstag war es dann soweit. Die Räume sauber, die Tische hergerichtet und alle bereit.
Die ersten Gäste kamen auch pünktlich, leider liess die Menge der Leute auf sich warten, da diese eine längere Fahrzeit als geplant hatten.
Doch egal, kurz vor acht rief mich einer der Gäste an, er habe sich verlaufen. Nach einem kurzen Abgleich, wo er sich befand, stellten wir fest, dass er einen Fussmarsch von gut 20min zu weit gelaufen war.
Die richtige Bushaltestelle genannt und schon erreichte uns auch dieser Gast innerhalb weniger Minuten.
Mit nur drei Gästen kommt noch nicht gleich die Bombenstimmung auf und so fanden sich einige zu einer Runde Uno bereit, was natürlich meine Tochter freute.
Leider konnte ich mein brillantes Uno-Spiel nicht demonstrieren, da mich ein Gast gandenlos unter den Tisch gespielt hat - ich will Revanche!
Mit etwas Verspätung kamen dann endlich alle Gäste und wir hatten volles Haus. Es fing gut und lustig an - erstmal war Essen dran.
Wir hatten einen Eintopf (Bauerntopf) zubereitet und der kam bei allen an.
Nach dem Essen fingen die ersten an, dem Alkohol zuzusprechen. Kein Problem, dafür hatten wir ja genügend besorgt.
Mir schmeckt der Kraichgau-Tequila am besten: ein Päckchen Brausepulver (orange für die Zartbesaiteten, Zitrone für die Harten) in den Mund, dann ein Stamperl Wodka hinterher, das Ganze zwei- bis viermal im Mund mischen und dann runterspülen. Hui, das erfrischt.
Bei der Geschenkevergabe waren die Freunde recht kreativ - es gab einige Hinweise und am Schluss musste sich mein Holder mit Wasser nassspritzen und mit Sand bewerfen lassen.
Die Freundes-Schar hat ihm eine Reise ans Meer geschenkt, natürlich alleine, warum auch die Familie mitnehmen...
Mein Geschenk war ein personalisiertes Buch in dem der Superheld den Namen meines Freundes trägt und die Erde vor einer Invasion retten muss.
Dem Alkohol wurde gut zugesprochen, ich hab versucht, nicht allzuviel durcheinander zu trinken, damit mein Kopf einigermassen klar bleibt.
Es musste sogar nach recht kurzer Zeit Nachschub geholt werden, zum Glück hatten wir noch fahrtaugliche Gäste da. Es dauerte doch recht lange, da es schon nach 22 Uhr war und nicht mehr allzuviele Tankstellen offen hatten.
Doch sie waren erfolgreich und haben Nachschub mitgebracht.
Leider schaffte es einer der Gäste nicht, sich an sein Limit zu halten und liess sich auf ein recht rasches Trinken ein.
Der Fall eskalierte und beschäftigte uns bis nachts um halb drei - dann stand er wieder in seiner Haustür und wurde seiner Frau übergeben.
Bei den meisten der Feiernden löste der Fall Betroffenheit aus, mein Freund war stinkesauer, weil dieser Gast schon früher zu solchen Eskapaden neigte und sich immer noch nicht im Griff hat - und damit die Party gesprengt hat.
Immerhin habe ich nun eine Feier mehr in meiner Lebensgeschichte, die nicht so schnell vergessen wird. Und seien wir doch mal ehrlich: an wieviele normale Parties erinnert ihr euch? Na? Eben - die Feier wo Opa volltrunken mit der Stehlampe einen flotten Foxtrott aufs Parkett legt vergisst man nie. Versprochen.
Mittwoch, 12. März 2008
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