Freitag, 7. Dezember 2007

Nikolaus

Hallöle!

Na, wart ihr brav und hat der Nikolaus euch was schönes gebracht? ´
Ich hab eine Schachtel Weihnachtstrüffel bekommen, feine Sache das.
Meine Tochter wurde gleich viermal beschenkt, der Nikolaus war in der Schule, im Hort, bei der Oma und hat dem Papa auf seinem Weg nach Hause noch etwas mitgebracht.
Somit hat sie nun einen neuen Schal, ein neues Brettspiel, ein neues Rennauto und einen grossen Schoko-Nikolaus.
Andere Süssigkeiten haben den Weg nach Hause nicht geschafft.

Gestern ist mir mal wieder mein Nicht-Sinn für den Haushalt vorgeworfen worden, tut weh, weil ich es selber seit Wochen machen will (mein Golgotha gibt es immer noch, auch wenn die oberen Schichten regelmässig wechseln).
Deshalb habe ich mir vorgenommen, heute erst diese Dinge zu erledigen und dann sonstiges zu machen.
Mal sehen, was ich alles schaffe *g*

Die Zeit verrinnt und ich hab heute was schönes entdeckt: ein neues Musical.
Auch, wenn nun gleich Buh-Rufe übers Netz schallen, ich erzähls euch.
Es heisst "Ich war noch niemals in New York" und beinhaltet 23 Songs voooon - richtig.
Udo Jürgens.
Wird in Hamburg aufgeführt, würde mich freuen, wenn ich es nächstes Jahr besuchen könnte.

Mittwoch, 5. Dezember 2007

Advent, Advent...

kein Lichtlein brennt - zumindest bei mir.
Doch das tut der Stimmung keinen Abbruch - meine Tochter und ich sind fleisig dabei.

Heute werden wir Duftorangen basteln - mit Nelken drin. Mal schauen, ob wir mehr als stachelige Kugeln hinbekommen!

Ansonsten ist bei mir immer viel los. Ich bin ständig in Eile und hab immer was vor.
Schaffen tu ich nicht alles, aber man arbeitet an sich.

Zu Weihnachten erwarte ich Besuch von der Oma, also muss das Haus noch geputzt werden und alles ordentlich sein.
Das Festmahl darf ich auch übernehmen, da bin ich heftig am grübeln, was ich denn mache.
Geflügel kommt mir nicht ins Haus, vielleicht ein schönes Filet? Davon medaillons mit einer feinen Sauce machen? Herzoginkartoffeln und Brokkoli mit gebräunten Mandeln und fertig.
Hm, klingt gut. Nicht zu aufwändig und doch dem Anlass angemessen.

Backen muss ich auch noch - die erste Fuhre Plätzchen wurde schon vernichtet (waren aber auch lecker!).
Also wisst ihr, was ich am Wochenende mache - so unter anderem.

Mittwoch, 21. November 2007

Ui, ich hab da was vergessen...

Hallöle!

Man, ich hab ja ewig nichts mehr geschrieben, wohl, weil ich meine Zeit mit anderen Dingen verbringe.

Hm, der Martinsumzug fehlt noch, ansonsten war kaum was erzählenswertes los.
Wir bereiten uns hier langsam schon auf den Advent vor, die ersten Kekse werden am Freitag entstehen.
Da ich mit Verdacht auf akute Broncitis noch zu Hause sitze diese Woche, habe ich etwas mehr Zeit zum spielen als sonst.
Die nutze ich wo ich kann, man muss ja Ziele erreichen.
So, fällt mir noch was ein? Nein, ich denke dieses kurzes Intermezzo muss reichen.

Mittwoch, 7. November 2007

Laterne, Laterne...

Sonne, Mond und Sterne!

Ja, das wird morgen aus der Kehle meiner Tochter schallen, natürlich noch aus 50 anderen Kehlen. Schiiiiefer die Töööööne niiiiie klingen....
Nein, nun werde ich ungerecht. Die Kids bemühen sich und strengen sich an, um auch laut zu singen... den kantenlosen Übergang zum unmelodischen Schreien beherrschen sie alle. Perfekt.
Gestern habe ich eine Laterne gekauft, natürlich zeitgemäß mit Laternen-Glühlampen-Stab - endlich schluss mit abgefackelten Laternen und ständig anzuzündenen Kerzen - schade, das gehört doch irgendwie dazu, dass mindestens eine Laterne mit einem satten "Ploff" in Flammen aufgeht...
Ich habe mich gegen ein Stern-, Sonnen- oder Mond-Motiv entschieden, weil ich die auch immer langweilig fand.
Und so geht meine Tochter nun mit einer hellblauen Laterne los, auf der ein Tiger prangt.

Was ist die letzten Tage passiert? Hm, irgendwie war immer was los, aber nichts weltbewegendes.
Na, wie auch, wenn es nur in meinem Leben vorkommt...

Am Samstag hat mich der Teufel geritten und ich höre mich noch meinen Schatz zuflöten: " Du, ich geh jetzt einkaufen!"
Da war es zwei Uhr rum.
Ich habe mich gewundert, weil der Bus so voll war, dachte mir aber nichts dabei (mein Standard-Einkaufsladen steht mitten im Gewerbegebiet umgeben von zig anderen Geschäften).
Also rein in den Laden. Mist, waren da viele Leute. Ich war froh, dass ich einen Einkaufswagen ergattern konnte und mich in die Menge stürzen durfte.
Wenigstens ohne Kind diesmal. In allen Regal-Reihen standen herrenlose (frauenlose?) Wagen, Menschen schoben und drängten sich durch die Gänge.
Ich bog um eine Ecke und fand eine verwaiste Regal-Reihe... kein Wagen, keine Menschen, nix. Kurzer Blick auf die Artikel - aha. Damen-Hygiene. Da wartet man nicht gerne.
Ich hab etwas durchgeschnauft und bin dann in Richtung Deo weiter. Dort war eine Familie positioniert, auf der Suche nach einem Deo für den Papa.
Sie: "Benutzt Du nicht immer das?" Er: "Ich benutze seit zwanzig Jahren jedesmal ein anderes!" Sie: "Komisch, das hab ich nie gemerkt..." Der Sohn:"Babba, wie riecht das?" Der Vater schraubt das Deo auf und drückt den Roll-On-Stick flugs über den Handrücken seines Sohnes. Iiih.
Ich bin dann ohne Deo raus, irgendwie wollte ich doch keins mehr.
Durch heldenhaften Einsatz meiner Ellenbogen habe ich mich dann durch den ganzen Laden gekämpft, irgendwann konnte ich nicht mehr höflich sein und hab genauso gedrängelt und geschubst wie die anderen.
Ich war über zwei Stunden da drin... für nen normalen Lebensmitteleinkauf *herrjenochmaleins*

Alle Wochenende wieder....

Montag, 29. Oktober 2007

Zombie

Hallöle!

Wieder sind zwei Tage des Erholens vorbei, schauen wir mal, was ich alles nicht geschafft habe.
Mein persönliches Golgotha besteht noch, immerhin habe ich Fläche freigeschaufelt, um den Aushub ablegen zu können.
Da die Wunde an der Flanke von Sammy sich zu schliessen beginnt, brauchte es den Besuch in der Tierklinik nicht.
Einkaufen - keine Milch und keinen Eistee gekauft (und ja, immer nur Wasser trinken mag zwar gesund sein, ist aber langweilig).

Dafür habe ich einiges im Spiel geschafft, war mit meiner Kleinen draussen und hatte von Samstag auf Sonntag noch Übernachtungsbesuch. Juhu.
Es fällt mir immer wieder schwer, wenn zwei Kinder die Holztreppe vom ersten Stock (da ist das Kinderzimmer) bis in den Keller (da steht mein Rechner) runter trampeln, dabei flüstern und kichern und dann mit einem lauten "Buuuuuuh" hinter mir losschreien, noch erschrocken zu tun. Wenn ich erschrecke, dann muss ich weitere Übergriffe über mich ergehen lassen, wenn ich nicht erschrecke, dann ziehen die Kinder ne Schnute und sind eingeschnappt. Nun ja, meine Tochter hat es mit dem Anschleichen überhaupt nicht - da fehlt ihr einfach das Feingefühl und die Grazie.

Ach, ich hab Samstag nacht mal Hellgate: London angespielt (Demo ist ja draussen) und es gefällt mir sehr gut. Als Blademaster war es weniger prickelnd, wenn die Biester direkt vor mir stehen, aber als Marksman schön auf die Ferne alles niederballen was sich bewegt - hat was, doch. Nur hätte ich nicht nachts, übermüdet damit anfangen sollen - da war Gänsehaut programmiert, die sich am nächsten Nachmittag nicht mehr zeigte. Aber der Fluch der besseren Grafik ist das auch solche Wesen sehr realistisch ausschauen und ich das Spiel nicht starten sollte, wenn meine Kleine zuschaut.

Ich glaube, ich brauch mal ne Abwechslung zu den vorherrschenden fröhlich-bunten Heile-Welt-Spielen.
The Witcher war leider nix, ich hoffe nun auf Assasin's Creed oder Age of Conan. Wobei letzteres wohl derbe entschärft wurde.

Freitag, 26. Oktober 2007

Sprudliger Vampir

Hallöle!

Ende des Monats heisst bei den meisten Kommen des Geldes. Geht mir nicht anders.
Ich war gestern mit meiner Tochter shoppen.

Ein Tipp für euch: vermeidet es, euer Kind mitzunehmen, wenn ihr shoppen gehen wollt.
Ihr werdet es bereuen.

Erstmal haben wir uns gestärkt: Happymeal und Maxi-Menü Chicken McNuggets.

Merke: (Shoppen+Kind)*Hunger=Endzeitstimmung.
Dann rein in den Konsumtempel.

Hier mal schauen und dort mal stöbern - es macht schon Laune.
Und schon das erste entdeckt: Schuhe.
"Mamaaa, ich brauch doch neue Schuhe!" Ich weiss, sonst wäre ich nicht hier.
Durch die Regale geschlendert, da meine Tochter bereits Schuhgrösse 38/39 hat, kommen durchaus Damenschuhe in Frage.
"Mama, ich hab Schuhe gefunden, die mir passen und auch gefallen! Schau mal!"
Na,dann schau ich mal.
Eins muss man ihr lassen: ihr Geschmack entwickelt sich so langsam. Die Stiefel sind schwarz, ohne Schnick-Schnack, elegant und - aus Leder. Der Preis: 89,95 Euro.
"Maus, die gehen Dir bis zum Hintern! Das sind Damenstiefel."
Diese Aussage muss doch widerlegt werden. Ok, sie gehen nicht bis zum Hintern, aber bis zur Kniekehle.
"Mamaaaa, die tun beim Laufen weh!"
Na so ein Glück.
Wir haben dann noch passende Schuhe bekommen, aus wasserabweisenden Material und schön anzuschauen, das kauft man als Mutter doch gerne. Und auch mein Geldbeutel hat sich gefreut.
Dann mal weiter. Man findet ja viel in so grossen Läden, wie zum Beispiel die Schreibwarenabteilung.
"Mamaaaa, ich brauch einen neuen Kleber und neue Stifte: rot, orange, blau!"
Nagut, bevor mein Kind die Stifte ihrer Klassenkameraden weiter foltert (manchmal habe ich den Eindruck sie malt nicht, sondern tötet das Blatt, damit es nicht wegläuft), haben wir die Sachen auch gekauft.
Dann die nächste Station: die Haushaltswarenabteilung.
Mein persönliches Eldorado.
Wir hatten auch einen Auftrag: eine Sprudelmaschine suchen.
Und mal sehen, wieviel die kostet.
Nach einigem Herumirren sind wir fündig geworden. Ist ja gar nicht mal so teuer. Wenn ich es hochrechne, kann ich für den Anschaffungspreis zwei Kartons HohesC kaufen. Also uns zwei Wochen mit Getränken versorgen.
Dann noch schnell Lebensmittel besorgt und zur Kasse.
Endlich draussen.
"Mamaaa, wo ist mein Kostüm?" Mist.
Also wieder in den Laden. Die Taschen ins Service-Center gebracht, dann erneut in die Menge gestürzt.
Da der Hort entschieden hat, alle Kinder als Vampire zur Jalloween-Party kommen zu lassen, ist die Qual der Wahl schon mal weg. Umhang und Zähne, mehr braucht ein Kinder-Vampir für eine Stunde nicht.
Tjaaaa... leider kein Gebiss mehr da. Das einzige was ich gefunden habe, ist in einem Pack. Zusammen mit einem Ring, Schminke und Kunstblut. Uha, das wird bestimmt teurer als die erwarteten drei Euro für ein Gebiss.
Dann der Umhang. Die für Kinder waren schon weg, welch ein Wunder.
Die Umhänge für Erwachsene sehen schon irgendwie - lang aus.
Mein Hinweis: "Die sind zu lang, der schleift bei Dir am Boden!" wurde widerlegt. Himmel, warum muss das Kind auch so gross sein?
Wir haben uns für einen entschieden, dann ab zur Kasse.
AchDumeineGüte, 40 Euro für einmal verkleiden. Seufz.
Dann endlich nach Hause. Es ist bereits halb neun und ich bin fertig mit der Welt.
Die Sachen schnell verstaut und dann die Sprudel-Maschine aufgebaut.
Das kurze Lesen des Handbuchs wurde doch etwas erschwert durch Rufe wie: "So gehört das rein!" und "Mamaaaa, ich weiss, wie es geht!"
Dann die Premiere, die erste Flasche Wasser!
Klappt ganz gut, ein bisserl wenig Sprudel drin.
Nächste Flasche, "Aber diesmal Cola-Mix!", gut, machen wir das.
Das Konzentrat aufgeschraubt und kurz geschnuppert: uääääh, das trink ich nicht.
Etwas davon ins Wasser gefüllt, riecht immer noch so schauderhaft.
Ein Test meiner Tochter: "Mamaaa, da musst Du weniger Geschmack reintun, so schmeckt das nicht!"
Gut, das nächste Mal.

Mittwoch, 24. Oktober 2007

Schreck im Dunklen

Hallöle!

So, der erste Tag ohne Mann ist angebrochen, eigentlich fühle ich mich wie immer, das ist gut so.

Was war gestern abend noch alles los? Ich war noch einkaufen, hab dann meinen tollen Tischspüler angeworfen und musste mit dem Hund raus.
Es war gegen acht Uhr, also schon richtig dunkel.
Hat geregnet, so stand ich mit meinem fröhlich-gelben Schirm rum und hab meinen Hund beim schnüffeln zugesehen.
Nach einer Weile lief uns ein Mann hinterher.
Gut, das ist nicht verwunderlich, der Gehweg in einem Wohngebiet wird von mehr Leuten genutzt.
Da ich nicht so einen kleinen "Wie-das-ist-keine-Katze"-Hund habe, sondern einen ordentlichen Hund, kann mich verfolgen wer will. Da hab ich keine Angst.
Wir folgten dann dem Wiesenstreifen und bogen nach rechts ab. Kaum war ich fünf Schritte gegangen, als ein lauter Schrei, in Richtung Kampfgerüll, ertönte.
Das war kein Kind, dass war ein Mann.
Mei, hat es mich gerissen. Mit sowas rechnet man doch nicht!
Sammy liess sich davon nicht beeindrucken, er beschnüffelte seelenruhig ein paar Blätter.
Anscheinend war keine Gefahr in dem Schrei, sonst hätte er zumindest mal geschaut, was da los ist.
So ist unser Hund: neugierig und harmoniesüchtig. Er hasst es wie die Pest, wenn Leute sich streiten. Da schiebt er sich gleich dazwischen und will durch Spielen oder Streicheln die Gemüter beruhigen.
Da erinnere ich mich an eine Szene, die vor ein paar Jahren passiert ist.
Ich war in meinem Urlaub mit Sammy draussen, es war kurz nach mittags, Schulschluss.
Eine Gruppe Jugendlicher hatte sich auf dem Gehweg versammelt. Ein hitziger Wortwechsel herrschte vor, als wir in Hörweite der Gruppe kamen.
Einer der Jungs wurde beschimpft und geschubst.
Sowas mag ich zwar auch nicht, aber solche Kabbeleien lässt man die Jugendlichen lieber unter sich ausmachen. Und die Vorstellung, dass sich der Zorn der Anwesenden auf mich richtet, hat meine Courage schnell verschwinden lassen.
Doch nicht bei unserem Hund.
Er wollte partout nicht mehr weitergehen, sondern hat die Leute beobachtet.
Wie er rausgefunden hatte, wer da in Problemen steckt, hat er mich dahingezogen und sich vor den Jungen gesetzt.
Ein lautes "Wuff" war das Zeichen, dass er auf diesen Jungen nun aufpasst.
Die Mimik der Jugendlichen zu beobachten war sehr interessant. Von überlegen (cool) zu unsicher bis ichwillweghier.
Sogar der Junge, dem Sammy dadurch half, machte ein sehr ängstliches Gesicht.
Die Gruppe ist rasch zerfallen und die jungen Leute gingen eigene Wege.
Sammy widmete sich dann auch wieder dem nächsten Baum, der Junge kam nochmal näher und meinte, dass er wahnsinnige Angst vor Hunden habe, da er mal gebissen worden war.
Tja, das riecht mein Hund halt nicht, er beschützt nur die Leute die Angst haben.

Dienstag, 23. Oktober 2007

Zuversicht

Kennt ihr auch die Zeiten, wenn man sich auf etwas neues einlässt und gespannt in die Zukunft blickt?

Ich bin gerade in solch einer Phase. Einerseits freue ich mich auf die Änderung in meinem Leben, andererseits denkt man sich, ob nicht das Alte es noch ein Weilchen getan hätte.Eher nicht, sonst hätte man ja nicht nach Veränderung gestrebt.

So im Rückblick gibt es viele Menschen, die mich einen Teil meines Weges begleitet haben, manche kreuzen ihn immer wieder und andere verlieren sich in der Vergangenheit.
Manchmal denke ich, wenn ich die oder die Person nicht hier und da getroffen hätte - wie wäre es weitergegangen?Was wäre mein Weg gewesen? Besser, schlechter?
Auf alle Fälle anders.

Es gibt Entscheidungen und Dinge in meinem Leben, die ich bereue. Diese liegen aber allein in meiner Verantwortung und ich schiebe mittlerweile niemand anders mehr die Schuld zu. Mein Freund und ich haben schon so manche Krise gemeistert, und es ging immer wieder aufwärts.

Ich weiss noch, wie ich schwanger war und mit mir gehadert habe. Die schlimme Fehlgeburt im Hinterkopf, die Statistik vor Augen und doch irgendwie Freude, ein Kind von meinem Freund zu erwarten. Allerdings war ich persönlich mal wieder soweit, den - in meinen Augen - leichtesten Weg zu gehen und das Kind nicht zu bekommen. Mein Freund hat mir dann so zugeredet, dass ich es doch ausgetragen habe.
Im Nachhinein bin ich froh, dass ich meine Tochter habe. Aber die Zeit nach der Geburt war hart für mich und meine Kleine. Ich beneide alle Mütter, die ihr Kind bekommen, weil sie es selbst von sich aus wollen und sehr glücklich sind, wenn sie den Zwerg in Armen halten.

Ich war es nicht.

Dafür freue ich mich im Moment auf unsere Plätzchen-Back-Stunden, meine Kleine ist da mit Feuereifer dabei, und dann das erfreute Gesicht meines Mannes, wenn er nach Hause kommt und Kekse naschen kann.
Nur auf den Duft im Haus von frisch gebackenen Zimtsternen muss er dieses Jahr wohl zum ersten Mal verzichten.
Dann lass das neue Leben mal ran.

Montag, 22. Oktober 2007

Warum ich?

Hallöle!

Mein Wochenende war eigentlich recht entspannt, doch ab gestern mittag war der Wurm drin.

Ich dachte mir, färbe ich meine Haare, hab ja noch ne Tönung da. Ab und an veränder ich gerne meine Haarfarbe, zu irgendwas müssen die Dinger ja taugen.
Also zwei Packungen Tönungscreme gründlich bis in die Spitzen einmassiert und habs einwirken lassen. Ca. ne halbe Stunde.
Dann ab in die Dusche, das Zeug ausspülen.
Ich hab erstmal fünf Minuten ausgespült, dann gewartet, dass das Wasser klar wird. Derweil mich gewaschen, dann wieder die Haare abgeduscht: immer noch farbiges Wasser. Hmpf.
Alles in allem habe ich fast 45 Minuten unter der Dusche gestanden, bis das Wasser wieder klarer wurde. Doch ich glaube, dass ich die Farbe fast komplett wieder rausgewaschen hab...

Ich bin dann recht früh ins Bett gegangen, da ich eh müde war.
Mitten in der Nacht habe ich das Gefühl, dass ausser dem Hund noch jemand neben meinem Bett steht.
Richtig.
"Mamaaaaa, der Sammy hat ins Haus gemacht." Iiiiih.
Ein Blick auf den Wecker: 3:48.
Gemurmelt: "Och nöööö..."
Umgedreht und gehofft, dass die Störung von alleine verschwindet.
Pech gehabt.
"Mamaaaaa, ich kann auch nicht mehr schlafen."
Ronf.
So, ich bin dann doch aufgestanden, habe erstmal sauber gemacht.
Dann wollte ich mich an meinen Rechner setzen: Pustekuchen.
Sammy winselte und drehte sich im Kreis. Er musste raus. Aaaargh.
So stand ich um 4:20 draussen, es war kalt, in der einen Hand die Leine mit dem Hund dran, an der anderen Hand hing meine Tochter.
Wenigstens war es wirklich nötig und ich habe eine weitere Verschmutzung unserer Wohnung verhindert.
In Gedanken hab ich überschlagen, wieviele der sieben Todsünden ich in der letzten Zeit begangen habe, weil ich so bestraft werde.
Ausser meinem persönlichen Golgotha (der Wäscheberg) ist mir nichts eingefallen.
Aber ich war auch noch nicht wach. Vielleicht kommt die grosse Rechnung erst noch.

Freitag, 19. Oktober 2007

Post-Frage

Hallöle!

Tja, die Tage ziehen dahin und ich schreibe nix.
Und warum? Weil mir nichts lustiges widerfahren ist. Aber muss ich immer lustig sein?
Ich hab mich entschlossen: nein.

Langsam wird es ernst. Mein Mann muss ab Mittwoch in Bonn werkeln, geplanterweise bis Weihnachten. Wie es aussieht kommt er nur noch am Wochenende heim, mal Donnerstag abend, mal Freitag nachmittag oder erst Freitag nachts.

Das bedeutet für mich eine umfangreiche Änderung meines Alltags.
Konnte ich bisher morgens oder abends den Hotline-Zeiten entsprechend da sein und mein Soll an Arbeitsstunden erfüllen, so rutsche ich nun ins Minus. Jeden Tag Zwei Stunden, 4 Tage die Woche (Freitag ist kürzere Schicht, da fehlt nur ne halbe Stunde).
Hinzu kommen die folgenden Nachmittage, wenn Weihnachtsfeiern anstehen und ähnliches.
Freie Nachmittage habe ich demnach die nächsten Jahre nicht.

Ich lasse alles auf mich zukommen, dass ich mich um Kind und Hund kümmer ist ja nichts neues, ich bin eher gespannt wie es sich auf unsere Beziehung auswirkt.
Eher positiv, da man die gemeinsame Zeit intensiver nutzt? Oder negativ, da man sich nur am Wochenende sieht?
Keine Bange - ich halte euch auf dem Laufenden.

Und ausserdem ist mein Blog eine gute Möglichkeit, meinen Mann von den täglichen Miseren zu erzählen.
Oh weia, wie klingt das denn: "Mama, ich will Papa was erzählen!" "Hier, schreibs in meinen Blog, das liest er dann heute abend, wenn er nicht mehr arbeiten muss."
Hm, da eröffnen sich ja ganz neue Perspektiven!

Wundert euch also in Zukunft nicht, wenn in meinen Posts Sätze stehen wie: am Dienstag um 5 ist Laternenumzug, Papa wird erwartet!

Das sind nur Nachrichten. Ehrlich.

Montag, 15. Oktober 2007

Übernachtung

Hallöle!

Für mich ist ein entspanntes und doch stressiges Wochenende vorbei.

Am Samstag hatte meine Tochter Übernachtungsbesuch, man ist ja kein Unmensch und will ihr diese Freude nicht vorenthalten.
Es sind schon zwei Kinder tagsüber manchmal schwer zu ertragen, wenn es dann abends wird und die eigentliche Schlafzeit überschritten wurde, dann wird es unsäglich schwer.
So völlig aufgedrehte Kids durchs Haus rennen zu sehen hat auch unserem Hund missfallen.
Ab zehn Uhr habe ich den Tätigkeitsschwerpunkt ins Kinderzimmer verlegt, dadurch kam unser Hund zu seinem Abend-Nickerchen.
Weil um zwei immer noch Halli-Galli im oberen Stockwerk war, ist mein Mann mal rauf und hat ein Machtwort gesprochen, zehn Minuten später haben die Kinder (Wir sind aber noch nicht müde!) dann fest geschlafen.
Ich glaube, die Kinder sind dann um sieben wieder aufgestanden und haben sich an meinem Computer vergnügt - ob sie den Text von den englischen Videos ihrer Top-Zeichentrickfolgen wirklich verstanden haben, lasse ich mal dahingestellt. Aber laut war es.
Da ich bis mittags geschlafen habe (meinen Mann sei Dank), war ich abends erst spät müde und dementsprechend schwer fiel mir das Aufstehen heute.

Freitag, 12. Oktober 2007

Ekel-Zeit

Hallöle!

Heute, ja, heute muss ich mich mal über unsere Kaffeeküche auslassen.

Ihr kennt es bestimmt: sobald sich mehr als drei Leute einen Raum teilen, in dem viel geputzt werden muss, dann ist plötzlich keiner mehr zuständig.
Kaffeetassen werden einfach in die Spüle gestellt und nicht in die Spülmaschine, verschüttete Milch oder Kaffee oder Kakao trocknet ja von alleine und das bisschen Zucker auf der Arbeitsplatte verdunstet bestimmt auch.
Genauso die Kaffeemaschine, aeh, der Kaffeevollautomat.
Geschäumte Milch kleckert mal aus der Tasse, lassen wir sie auf der Maschine, die weissen Spuren schauen doch neckisch aus.

Da gibt es nur ein Wort: widerlich!

Ich bin unter anderem für die Bewirtung unserer Kunden/Gäste zuständig.
Wenn ich dann in die Küche sause um ein Glas Wasser zu holen, und mich erst durch einen Berg dreckiger Tassen arbeiten muss, damit ich das Glas nochmal abspülen kann - ne, oder?
Ich find das einfach eklig, seit einer ehemaligen Firma (Standort wurde aufgelöst) nutze ich auch den Kühlschrank nicht mehr.
Ich weiss warum.
Was ich da schon an Zivilisationen rausgezogen und blindwütig neues Leben vernichtet habe, indem ich vergammelte Essenspackungen weggeworfen habe - ich bin ein Massenmörder!
Und auch noch stolz drauf.
Wenn der Kühlschrank mich sauber anblitzt und ich mich dann freue: Gut gemacht!

Es gibt bei uns auch Küchendienst, pro Woche werden da zwei Mädels eingeteilt, die die Küche in Ordnung halten sollen. Leider gibt es viele, die sich weigern und einfach nichts machen.
Wenn man diese dann darauf anspricht werden so Kommentare wie: "Ich putze doch nicht anderen hinterher! Wieso immer ich? Hab ich gar nicht gewusst!" wahllos in den Raum geworfen.
Und bleiben an den Zuckerresten kleben.

Mittwoch, 10. Oktober 2007

Weihnachts-Wahn

Hallöle!

Ja, ihr lest richtig, das Wort Weihnachten steht da oben.
Obwohl erst Oktober ist.

Traditionsgemäss kommt mit der Wiesn Lebkuchen und Pfeffernüsse in die Regale der Supermärkte.
Gestern habe ich aber schon eine riesige Aktionsfläche bewundern dürfen, auf der von Halloween bis Weihnachten alles abgedeckt ist.
Da stehen gefüllte Lebkuchen-Herzen neben Papierskeletten, die Christstollen kuscheln mit Schoko-Kürbissen und einfache Spekulatius-Kekse versuchen sich gegen Zwei-Tafeln-Schokolade-mit-Halloween-Bastelbild-Packungen durchzusetzen.
Herrjemine.

Hab vor ein paar Tagen meine Tochter nach ihren Weihnachtswünschen gefragt: als erfahrener Elternteil prüft man mehrmals die Wünsche, je nach Werbe-Angebot variieren diese tagesweise.
Ihre Antwort: Ich wünsche mir mehr Freunde und dass ich immer fröhlich bin.

Das wirft doch Sorgenfalten auf meine Stirn. Sie hat momentan nur einen Schulfreund, der sie auch besuchen kommt, allerdings ist sie wohl letzte Wahl. Sobald ihn ein anderes Kind einlädt, lässt er sie links liegen.
Wie es aussieht definiert sich ihre Freundschaft über Konsolenspiele. Solange ein Spiel interessant ist, ist er jeden Tag (auch Wochenende) bei uns, dazwischen macht er sich wieder rar.

Ich werde meiner Kleinen zu Weihnachten eine Jahresmitgliedschaft im Sportverein in der Nähe holen, sie wünscht sich auch schon seit Jahren an einem Karate-Kurs teilnehmen zu können - vielleicht lässt sich da was machen.

Dienstag, 9. Oktober 2007

Kinder, Kinder...

Am Sonntag abend wurde ich überrascht. Meine Tochter war über Nacht bei einem Schulfreund gewesen und den ganzen Sonntag über fit.
Doch dann klagte sie erst über Kopfweh. Ich hielt es für eine Macke, die sie gerne anwendet, wenn ihr langweilig ist. Sie saß bei mir und hat mit mir gekuschelt.
Ich wollte was am Computer machen, hatte mich mit mehren verarbredet.
Dann jammerte sie, dass ihr Ohr wehtut.
Anstatt, dass ich gleich alles abgebrochen habe, und mich um meine Kleine gekümmert habe, liess ich etwas Zeit verstreichen, da ich an eine Reizung dachte, die gleich weggeht.
Leider war es nicht so und ich musste von meinem Mann mit deutlichen Worten von der Kiste weggebracht werden.

Manchmal verstehe ich mich selber nicht. Da ist auf alle Fälle Potential, wo ich noch an mir arbeiten muss.

Gestern hatte mein Mann seinen ersten Arbeitstag in der neuen Firma.Das Ganze beginnt mit einem allg. Kurs, was ja nicht ungewöhnlich ist.
Was mich wundert sind die Kurszeiten. Er fängt um neun Uhr an (eh schon schwer für meinen Holden so früh Input zu bekommen) und geht bis... tja. Wenn sie früh aufhören - wie gestern - dann nur bis 20:30.
Das ist doch Wahnsinn!
Mein Mann erzählte, dass die anderen Teilnehmer teilweise schon länger dabei sind und zu berichten wussten, dass der Kurs auch mal bis Mitternacht dauert.
Desweiteren sei es normal, dass man als Consultant nur alle 2-3 Monate mal zwei Tage am Stück zu Hause sei.
Das hat auch meinen Holden zum Grübeln gebracht. Er meinte, sooo dringend suche er nun auch wieder keinen Job, dass er dafür sein Privatleben aufgeben würde.
Ich bin gespannt, wie sich das Ganze entwickelt.

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Der Rechner

Hallöle!

Ich habe es getan. Ein grosses Loch in meinen Geldbeutel gerissen, aber nun habe ich endlich, endlich einen neuen Rechner.

Ihr wisst gar nicht, wie sehr mich das freut!

Allerdings lief es nicht ganz so wie geplant.
Am Dienstag zum Computerhändler, die Hardware abholen.
Bis auf die HDD lag alles bereit. Ein kurzer Check im System über den Verbleib der Platte: "Ah, das ist ein Auslaufmodell und kriegen wir nicht mehr rein."
Na, und jetzt? Kurze Suche, guter Fund: "Für drei Euro mehr hab ich ne ähnliche Platte da."
Nagut, ich will meinen Rechner und die drei Euro machen mich auch nicht mehr arm.
Alles eingepackt und nach Hause.
Mein Mann stand schon bereit: "Muss ich den jetzt zusammenbauen?"
Heftiges Nicken meinerseits. Also liess er seufzend seine gerade laufende Schlacht auf Pause.
Ich hab ihn beobachtet, sonst lernt man ja nix.
Verhängnisvolle Frage: "Kann ich Dir was helfen?"
Prompte Antwort: "Ja, geh zur Tanke und hol mir Tabak."
Hmpf.
Zusammen mit meiner Tochter hab ich dann einen Spaziergang zur Tankstelle gemacht, noch eine Rolle Mentos fruit eingekauft, Belohnung fürs schrauben muss sein.
Zu Hause die Katastrophe: das Hauptkabel vom Netzteil ist zu kurz. Das einzige Kabel, was man nicht verlängern darf.
Wut, Enttäuschung schlägt hoch. Wortlos gehe ich nach dem Kommentar: "Gibt keinen Rechner für Dich" nach oben ins Wohnzimmer. Ein paar Zornestränen aus den Augenwinkeln drücken (hab ich schon erzählt, dass ich nah am Wasser gebaut bin?)
Nach einer Weile kam mein Mann rauf und blafft mich an: "Was soll denn die Nummer? Einfach beleidigt gehen, als ob ich was dafür könnte."
Nun jaaaa... indirekt schon. Er hat meinen Rechner beim bestellen der Teile nicht aufgemacht, da wäre das kurze Kabel aufgefallen. Und da er mir einen Zalman-Kühler für die CPU gekauft hat, den er schon kennt, müsste er wissen, dass das Ding so gross ist. Eigentlich.
Er hat dann aus dem rumstehenden Rechner einer Freundin ein Netzteil ausgebaut, dessen Kabel ist länger. Um einiges.
Irgendwie schon lieb von ihm, er meinte dann auch, wäre das sein Rechner gewesen, hätte er das Netzteil auch ausgebaut.
Muss heute halt ein neues besorgen, damit der andere Rechner wieder komplett wird.
Dann die HDD eingebaut: "Das ist ja keine Sata, da hättest Du Deine alte behalten können."
Egal, ich hab sie nun. Schneller als meine alte IDE wird sie auf alle Fälle sein.
Zum Glück kann ich meinen Rechner selber installieren, da war ich nicht mehr auf seine Hilfe angewiesen.
Hab dann alle Treiber und so drauf, dann konnte ich endlich EQ2 wieder installieren.
Also mit so einem schnellen Rechner macht das Laune, ehrlich!
Hab dann das Launchpad gestartet und siehe da: nach dem Scan verbleibende Zeit der Aktualisierung: 3:12:45.
Uack.
Doch so lange.
Also bin ich erstmal schlafen gegangen.

Dafür bin ich am Mittwoch vor sechs wachgeworden und konnte so richtig schön spielen. Hach.

Ich bin glücklich.

Montag, 1. Oktober 2007

Herbst-Zeit

Hallöle!

Ein neuer Tag, eine neue Woche - und mir geht es prima.
Die Rekreationszeit hat mir sichtlich gut getan.

Doch was mich noch mehr freut: es wird Herbst!
Zumindest die Bäume lassen ihre Blätter fallen, ob dies im Rahmen des Gruppenzwangs passiert oder ihre Frustration über den nicht passierten Sommer ausdrücken soll - sei dahingestellt.

Die Blätter segeln nach unten, glitzern noch einmal in der Sonne und landen auf meiner Terrasse.

Ein Ärgernis und Anlass zur Freude.

Ärgernis für mich, da ich alles zusammenfegen und wegschaffen darf, bevor sich die Blätterdecke in einen unappetitlichen Haufen faulende Bio-Masse verwandelt.

Freude für meinen Hund und meine Tochter.

Kaum habe ich einen ordentlichen Haufen zusammengekehrt, rennt entweder der Hund durch und schiebt seine Schnauze durch die Blätter, weil darunter was versteckt sein könnte - oder - meine Tochter kommt mit Schwung durch die Küche gerannt und springt hinein.

Ergebnis ist in beiden Fällen das gleiche: ich darf wieder fegen, Hund oder Tochter schauen mich erwartungsvoll an und warten auf ein Lob von mir.
Wenn es ausbleibt, dann wird eine Schnute gezogen bzw. der Schwanz hängen gelassen.

Ich freu mich ja für die beiden, echt!
Was ich nicht so ganz toll finde ist die Tatsache, dass bei den stürmischen Blätterspielen ein Gutteil in die Küche fliegt - und sich von dort in affenartiger Geschwindigkeit bis ins Treppenhaus ausbreitet.
Da darf ich täglich fegen, hab ja sonst nichts zu tun.

Jetzt fehlen nur noch die ordentlichen Winde, dann kann ich mit meiner Tochter wieder Drachen fliegen lassen - ein Spass für sie und ihre Freunde.

Sonntag, 30. September 2007

Krank-Zeit

Hallöle!

Wie ihr sicher schon festgestellt habt, fehlen hier ein paar Posts.
Die letzten Tage waren sowohl stressig als durch Krankheit geprägt.
Gestern morgen hatte ich in der Früh immer noch knapp 39°C, das hemmt den Tagesablauf schon etwas.
Klasse war es, dass ich in der Früh gleich in die Kälte durfte, da mein Hund rausmusste.
Aber selbst er hat gemerkt, dass ich nicht so fit bin, und weniger als sonst an der Leine gezogen.
Das zur Erklärung, ich hol mir noch nen Tee und hoffe, dass ich bald wieder fit bin.

Dienstag, 25. September 2007

Internet-Wahn

Hallöle!

Wer kennt sie nicht, die Probleme mit seinem Provider?
Ich durfte gestern fast miterleben, welch seltsamen Blüten sowas treiben kann.

Sonntag, 23:40
Die Internetverbindung wird getrennt. So ein Mist, ich war gerade am spielen und bin kurz vor nem Endmob in einer Instanz gestanden. Als Tank. Das ist unfein. Als Schicksal hingenommen und ins Bett gegangen.

Montag, 10:18
Anruf von Freund in Firma. Muss ihm mal meine Durchwahl geben, bald kennt er alle Kolleginnen.
Das Internet geht immer noch nicht, also seine Frage, ob da ne Rechnung offen sei.
Aktuell ist nichts bekannt, schnell aufs Konto geschaut, letzte Rechnung wurde bezahlt.
Folgenschwerer Satz: "Dann ruf ich mal bei der Hotline an!"

Montag, 15:10
Zweiter Anruf von Freund.
Der hat einen Telefonmarathon mit unserem Provider hinter sich.
Nachdem beim Leitung prüfen die Verbindung getrennt wurde, hat er nochmal angerufen.
Da wurde er in die technische Abteilung verbunden und dort nahm das Drama seinen Lauf.
Die Sachbearbeiterin hatte einen starken Dialekt (sächsisch), dass mein Freund sie kaum verstanden hat.
Als er meinte, dass wir einen Router einsetzen, wurde jegliche Hilfe verweigert mit dem Hinweis: "das unterstützen wir nicht!"
Aha. Ich hatte sowohl beim Vertragsabschluss als auch bei der Tarifänderung den Einsatz des Routers als möglich zugesichert bekommen. Auch bei den beiden technischen Problemen, die wir bisher hatten, wurde uns geholfen, trotz Router.
Nun gut, mein Freund wollte den Vorgesetzten der ziemlich unfreundlichen Sachbearbeiterin sprechen, der war nicht da. Die Dame hat nichtmal ihren Namen genannt, sondern einfach aufgelegt.
Jetzt mal ehrlich: ich bin selber im Support, ich weiss, dass der Agent nie und nimmer auflegen darf. Aber nun ja.
Unverzagt, mit einer Wut im Bauch, hat mein Freund nochmal angerufen. Wieder das Problem erklärt. Und was neues erfahren! Es sei da ein Betrag aus 2005 offen.
Ach? Mein Provider hat immer abgebucht...Deshalb sei der Internetzugang gesperrt worden.Ohne schriftliche Erinnerung? Oder nochmalige Mahnung mit Ankündigung der Sperrung?
Ergeben fragt mein Freund nach dem offenen Betrag: 7,95 Euro!
Auch der Sachbearbeiter am anderen Ende der Leitung meinte: wegen solch einem Betrag sollte die Verbindung nicht gesperrt werden.Er würde sich kümmern und versuchen, die Leitung innerhalb von 30 min wieder freizuschalten.
Ging natürlich nicht.
Wir haben den offenen Betrag gleich überwiesen, damit die Verbindung wieder entsperrt wird.

Ein Beschwerdeschreiben ging auch raus, den Schlußsatz zitere ich hier: "Wenn wir als Kunden nicht mehr erwünscht sind, dann kann man uns das auf andere Art und Weise mitteilen, als solche Umwege zu gehen."

Montag, 24. September 2007

Zicken-Kriege

Hallöle!

Na, hattet ihr auch ein entspanntes Wochenende?
Ich hab es mir gut gehen lassen.
Leider ist sowohl der Besuch auf dem Mittelaltermarkt ausgefallen als auch der Filmabend.
Aber ich habe das schöne Wetter genutzt und war draussen.

Auf dem Spielplatz zu sein ist meistens langweilig. Da meine Tochter schon selbstständig ist, muss ich nicht mehr mit Schaufel und Eimer bewaffnet in der Sandkiste sitzen und Burgen bauen.Ich kann gemütlich auf einer Bank Stellung beziehen und die Kinder beobachten - und deren Mütter.
Es ist immer wieder amüsant, die unterschiedlichen Werte und Erziehungsmethoden aufeinander prallen zu sehen.

Folgendes Szenario: die Kinder rutschen ohne grössere Probleme. Es herrscht normale, ausgelassene Stimmung.
Da trübt ein Schrei die Idylle: "Mamaaaaa, der da hat mich angespuckt!"
Oha. Das sieht nach Drama aus, die Aufmerksamkeit der anwesenden Erziehungsberechtigten wendet sich dem Schreihals und seiner Mutter zu.
Diese muss das abprüfen und folgt zusammen mit ihrem Sohn dem Aggressor bis an die Rutsche.
Dort kommt dann die knappe Zurechtweisung: "Du da! Spucken tut man nicht!"
Der Angeklagte zuckt mit den Schultern: "Wenn er Arschloch zu mir sagt, spuck ich!"
Da erhebt sich die Mutter des Spuckers.
Die Mutter des Beschimpfers zetert gleich los: "Was ist das denn für eine Erziehung, dass man sein Kind spucken lässt? Das ist asozial!"
Uh, uh. Das Drama nähert sich seinem Höhepunkt.Das Wort asozial auf dem Spieplatz fallen zu lassen ist immer schlecht.
Die Mutter des Spuckers springt gleich darauf an: "Ach, und andere Kinder als Arschloch zu bezeichnen ist nicht asozial?"
Daraufhin erhebt sich allgemeines Gemurmel, es wird zwischen den anwesenden Eltern diskutiert, die meisten finden das Spucken schlimmer als das Schimpfwort.
Die Mütter an sich kommen zu keinem endgültigen Ergebnis, während sie sich noch ankeifen, spielen die beiden Jungs gemeinsam Fangen.

Freitag, 21. September 2007

Wut tut gut

Hallöle!

Heute muss ich euch etwas persönlicheres erzählen.
Der gestrige Abend war der reine Horror für mich.
Mein Mann ist Hobby-Fotograf, was für mich lange Zeit schwer zu akzeptieren war, da ich mich nicht ablichten lassen wollte.Ich habe schon immer ein Problem gehabt, wenn ich wusste, dass er andere Frauen leichtbekleidet fotografiert.Irgendwann habe ich einfach gesagt, ich will nicht wissen, wen er wie fotografiert und das ging recht gut.
Bis gestern.

Mangels alternativer Location wurden in unserem Wohnzimmer Aktfotos gemacht.

Seit gestern nachmittag wollte ich nicht mehr nach Hause, ich wusste, dass die Tür zu ist und ich nichts sehe, aber allein das anwesend sein müssen brachte mich in Rage.
Ich habe schon Nächte davor wach gelegen und gegrübelt, warum mich so etwas dermassen aus der Fassung bringt?Viele Szenarien habe ich durch, ich weiss, was man mit Bildbearbeitung erreichen kann (Vorher/Nachher-Bilder sind oftmals verblüffend). Ich weiss, dass mein Mann in diesem Moment nicht eine nackte Frau sieht, sondern ein Motiv, dass auch ein Kochtopf sein könnte.

Es hat lang gedauert, bis ich rausgefunden habe, was mich da so treibt: der Neid.

Ja, es ist Neid! Ich gebe es zu. Schon lange unzufrieden mit meinem Körper, würde ich auch gerne solche Bilder von mir machen lassen, aber mit meiner Figur fällt das aus (hab ja ein Herz für Fotografen). Ich weiss, es gibt Männer, die finden Frauen mit Rubensfiguren sexy - ich tu mich da schwer.
Zum Glück konnte ich mittels Beherrschung meinerseits das Ganze gut überstehen, ich war ungewohnt wortkarg und angefressen (bei mir kochte die Wut im Bauch), aber es kam zu keiner Eskalation.
Es ist faszinierend, welche Wege der Neid in meinem Kopf geht, ich habe nach Dingen gesucht, um mich abzureagieren, hab olle Kamellen in meinen Gedanken wieder aufgewärmt und hochgekocht.Wenn ich mich nicht gezwungen hätte, meinen Mund zu halten, dann hätte ich einiges gesagt, dass ich nur Sekunden später bitter bereut hätte.

Zum Glück habe ich gestern Fleischpfanzerl gemacht, der Teig hat mir die satten Fausthiebe nicht übelgenommen :P

Donnerstag, 20. September 2007

Alltags-Hektik

Hallöle!

Jeder, den ich bisher gefragt habe, kennt es.
Man hat einiges vor, macht hier und da etwas und schafft im Endeffekt doch nichts.

Ich wollte heute diesen Post schon viel früher schreiben, wollte einen wichtigen Brief schreiben, mein Workflow quillt über und nebenher müssen ja auch noch Telefonate gemacht werden.
Meinen Geldbeutel wollte ich auch ausmisten (da sind noch Belege drin: Sommerbad 2006), Arzttermine sollte ich auch machen.

Aber irgendwie: ich komme zu nix. Kaum setze ich mich hin und will einen Anruf machen, werde ich anderweitig gebraucht. Ist heute echt auffällig.
An manchen Tagen schlafe ich fast ein, an anderen komme ich kaum mit meinen Aufgaben weiter...

Und, haha, wer nun denkt, dass ich das besser organisieren müsste: geht nicht. Ich kann meinen Arbeitstag noch so strukturieren, es kommt immer ein Kollege und will das. Oder dieses. Manchmal auch jenes.

Heute abend erwartet mich ein Berg Hackfleisch, ich will Hackbällchen machen, das wird lecker, aber zeitintensiv.
Freu mich aber drauf, so feine Fleischkugeln mit Gemüse, Sosse und Kroketten... jaaaa, das wird fein :D

Momentaner Plan fürs Wochenende:

Freitag hab ich Zeit zum zocken, Samstag geht es auf den Mittelaltermarkt und danach evtl. Film schauen mit Freundin. Sonntag? Keine Planung, Ruhezeit.

Mittwoch, 19. September 2007

Das Training

Hallöle!

Männer neigen manchmal zur Übertreibung was ihre sportlichen Fähigkeiten und Erfolge angeht.
Da macht auch meiner keine Ausnahme!
Durch gesundheitliche Probleme zu einer mehrmonatigen Zwangspause verdonnert, ging es endlich mal wieder in das Fitness-Center.
Vorher hat er noch rumgemeckert, weil die Trainerin ihm nur ein paar Übungen gegeben hat, und nicht das volle Programm. Es wurden zwei Muskelgruppen komplett nicht angesprochen - so geht das nicht.
Also wurde der Übungsplan zu Hause modifiziert, man(n) kannte die alten Übungen ja alle noch.
Dann frisch losgefahren.
Was nach gut zwei Stunden wieder zu Hause ankam, spottet jeder Beschreibung.
Unsicheren Schrittes schleppte sich mein Göttergatte auf einen Stuhl und sackte auf ihm nieder.
"Wasser!" Mehr sagte er nicht.
Ich reichte ihm ein Glas Leitungswasser und nach ein paar Schlucken konnte er berichten.
Da er nichts zu trinken mitgenommen hatte, sei sein Körper dehydriert, er konnte am Schluss nicht mal mehr schwitzen. Es sei ihm schwarz vor Augen geworden und der Bauch tut weh, aber seine Übungen habe er geschafft.
Nachdem er sich ins Bett geschleppt hatte, bin ich noch mit dem Hund raus, frau ist ja kein Unmensch und übernimmt diese Aufgaben im Notfall.

Während des Spaziergangs habe ich mir versucht vorzustellen, warum man seinen Körper so quälen muss? Ist das rein fürs Ego, nach dem Motto: trotz aller Widrigkeiten habe ich es geschafft?
Ich weiss es nicht. Vielleicht haben Männer diesen Siegeswillen in sich, der in solchen Situationen durchbricht, oder es ist einfach Stolz, da man ein Versagen nicht eingestehen will - egal was es ist, es ist töricht.

Dienstag, 18. September 2007

Der Wurm-Morgen

Hallöle!

Also heute ist schon wieder mal der Wurm in meiner morgendlichen Planung gewesen.
Da ich mich in der Früh an einen straffen Zeitplan halte, damit meine Tochter rechtzeitig in der Schule ist und ich pünktlich in der Arbeit, bringt jegliche Abweichung vom Plan diesen durcheinander.

Nach meinem fröhlichen Weckruf kamen nur gequälte Laute aus dem Kinderzimmer. "Mamaaaaa, mir tut hier was weh."
Auch nach näherer Betrachtung der Stelle konnte ich keine äusserliche Veränderung der Haut feststellen. Testweise drauf gedrückt - nichts. Darüber gestreichelt: "Auaaaa!"
Oha. Scheint eine schwere Verletzung zu sein. Frisch gefragt: "Sollen wir dann gleich zum Kinderarzt? Der muss das anschauen!"
"Och ne, Mama, in die Schule kann ich doch gehen." Tja, gewusst wie.
Dann erstmal gefrühstückt und die Kleine zum anziehen geschickt. Ich musste ja noch die Brotzeit richten.
Komme fast plangemäss nach oben - liegt die Kleine wieder im Bett, noch nicht angezogen.
Einen Brüller losgelassen, der das Kind fast in den Kleiderschrank geweht hat. So geht es ja nicht!
Derweil habe ich mich selber hergerichtet, es ging dann auch sehr rasch, bis wir auf die Schuhe stiessen.
Da es regnete, waren geschlossene Schuhe angesagt.
"Mama, ich hab keine Schuhe!" Wie???
In die Schuhecke geschaut, lauter einzelne Schuhe. Das gibt es doch nicht!
"Wo sind Deine Gummistiefel?" " Ich glaub, im Hort!" Narf.
"Wo sind Deine Turnschuhe für draussen?" "Die hab ich gestern mit in die Schule genommen, als Sportschuhe." "Du hattest doch schwimmen?" "Ja, aber ich wollte die Schuhe gleich in der Schule haben, damit ich sie nächsten Montag nicht vergesse." Doppel-Narf.

Inzwischen war es schon nach acht, ich habe meine Tochter dann Sandalen anziehen lassen, ein Handtuch mitgegeben und hoffe nun, dass sie nachher mit ihren Schuhen nach Hause kommt.
Heute abend darf ich wohl noch in ein Schuhgeschäft gehen und ihren Schuhbestand aufstocken - mit acht Jahren hat sie schon Schuhgrösse 38/39, das wird wieder teuer.
Hoffentlich finde ich passende Schuhe, sie sollten ja auch kindgerecht (bunt!) sein, ist in dieser Grösse aber schwer zu finden (ich seh mich schon 3-7 Schuhgeschäfte abklappern...)

Montag, 17. September 2007

Der Tischspüler

Hallöle und guten Morgen!

Mein Wochenende war stressfrei, da ich kurzerhand jegliche Einladungen abgesagt habe.
Geholfen hat es nicht viel, mein Hals kratzt immer noch und mein Kopfweh variiert seit zwei Tagen.

So, wie versprochen, gibt es die nachgeholte Schilderung der Anschaffung unseres Tischspülers.

Die Überlegung gab es schon lange, endlich gab es ein erschwingliches Angebot.

Der Plan: den Spüler in den Schrank unter der Spüle stellen, den Mülleimer dafür draussen hin.

Die Umsetzung: da der Spüler direkt neben den Wasseranschluss soll, braucht man keine Verlängerung. Da reicht der Schlauch, der dabei ist.

Die Realität: ich weiss nicht, wer diesem Gerät eine Breite von 60 cm bescheinigt hat - nüchtern war derjenige nicht. Das Ding ist fast nen Meter breit und passt somit weder in den Schrank unter der Spüle noch auf den Kühlschrank.
Also mussten wir das Teil auf den hinteren Teil der Arbeitsplatte stellen. Damit waren die Schläuche zu kurz. Den Mann zum Baumarkt geschickt, soll er mal Schläuche holen - eine typisch männliche Beschäftigung, wie ich meine.
Dann war es aber zu spät um noch Krach zu machen (Löcher in Schränke bohren) und somit verschoben wir die Aktion auf den nächsten Tag.
Am nächsten Abend dann der Test: die Schläuche sind zu kurz. Wir haben doch mehr Schränke in der Küche stehen als vermutet.
Es gibt sogar Schläuche in der richtigen Länge, allerdings nur in einem hässlichen Blau. Meine Frage nach weissen Schläuchen wurde durch böse Blicke meines Mannes im Keim erstickt.
Nach einigen Montage-Problemen ("Das soll so halten?") waren alle Schläuche verbunden und angeschlossen.
Der grosse Test! Es kam kein Wasser.
Also den Wasserhahn unter der Spüle zwischen den Reinigungsmitteln aufgedreht - dann kam Wasser. Und wie.
Zum Glück ist alles gefliest und auch unter den Schränken wischbar - modernen Wischmobs sei dank ("Kommt unter jeden Schrank! In jede Richtung drehbar!").
Doch als Happy End: sie läuft. Ziemlich laut und man darf während des Spülvorgangs in der Küche den Wasserhahn nicht aufdrehen, doch das lässt sich arrangieren.

Allerdings: ich bin mit dem Reinigungsergebnis nicht zufrieden. Mal mit anderen Tabs versuchen, Marke Billig heisst nicht immer gleich sauber. Auch das reinstellen des Geschirrs ist ziemlich tricky, man muss schon richtig stapeln, damit auch wirklich vier Teller reinpassen. Mein Nudelsieb darf ich immer noch von Hand spülen, aber das ist schnell erledigt.

Das war es - unser Abenteuer Tischspüler. Mal schauen, ob ich mich mit dem Gerät doch noch anfreunden kann.

Freitag, 14. September 2007

Wochenendstress

Allgemein soll das Wochenende ja der Erholung dienen, damit man in der neuen Woche wieder buckeln kann.
Zur Zeit sind meine Wochenenden aber mehr ausgebucht als Abendtermine unter der Woche...

Heute abend steht ein Raid an, ok, das ist Entspannung.
Dann habe ich nen Guide-Training, da der Trainer in der USA sitzt, darf ich da um 24:00 antanzen, ist bei dem ja erst 18:00.
Je nachdem wie gut ich die Nacht übersteh steht am Samstag ein Shopping mit meiner Tochter an (die letzten Dinge für die Schule) und dann abends ein Besuch bei einem Freund.
Wenn ich am Sonntag wieder fit bin, dann besuch ich eine Freundin zum Film guggen und ratschen.
Zwischendrin ist noch der Hausputz zu machen, die Wäsche wartet auch auf mich und ach ja: erholen wollte ich mich auch...

Aber ich sollte froh sein, dass ich eine intakte soziale Struktur aufweisen kann und nicht ein vereinsamtes Wesen bin.
Nur manchmal haben die Tage zu wenig Stunden, damit ich alles unterbringen kann.

Meine Migräne meldet sich wieder mal, ich werd heute zur Vorsicht nichts mehr essen, das belastet den Körper eh nur unnötig.
Und Reserven, von denen er zehren kann, hab ich genug.

Donnerstag, 13. September 2007

Der frühe Vogel...

fängt bekanntlich den Wurm!
*hält das sich windende Tier hoch*
Mag jemand? Insekten sollen ja gesund sein, proteinreich und so, aber ein Wurm auf ner Buttersemmel... iek. *lässt das virtuelle Krabbeltier wieder frei*

Ha, mein Tag gestern wurde echt besser!
Wie ich das Büro verlassen habe, hat doch glatt die Sonne geschienen. Das hat meine Laune gut gehoben. Dann kam ich nach Hause und hab festgestellt, dass mein Freund im Haushalt immer noch nichts getan hat und wurde selber tätig.
Er hilft gerade seiner Mam beim Umzug und ist seit Mitte letzter Woche jeden Tag unterwegs, Sachen rumkarren und schwere Schränke schleppen.
Am besten war die Miene meines Freundes als er heim kam: Wie, Du hast abgespült?
Meine wahrheitsgemässe Antwort: Ja, hab ich!
Daraufhin kam: Und womit soll ich nun unseren Geschirrspüler testen?
Jachuuu, endlich ist Schluss mit Abwasch. Ist zwar nur eine kleine Maschine, die wir ganz hässlich auf die Arbeitsplatte draufstellen müssen, aber die Küche wird eh in nächster Zeit renoviert, dann bekommen wir das auch schön hin.

Ganz ungewohnt, noch zu Hause zu sitzen und hier einen Eintrag zu machen. Sonst bin ich ja schon im Büro, um mich herum Stimmengewirr, ich telefonier zwischendrin immer und meist dauert das erstellen dann eine gute Stunde, was hier in ein paar Minuten geht.
So, bevor ich nun meine Tochter wecke und der stressige Morgenteil beginnt, werde ich noch eine Tasse Kaffee in Ruhe trinken, die Plörre im Büro krieg ich nicht runter.

Mittwoch, 12. September 2007

Bah...

Der Tag heute ist schon gelaufen.

Nachdem heute morgen meiner Tochter ihr Teller mit Cornflakes auf den (gefliesten) Boden gefallen ist und ich mit einer Hand den Hund abwehren durfte, damit er nicht das gefährliche Gemisch vom Boden schleckt, mit der anderen Hand gleichzeitig die grossen Scherben aufheben musste, hat meine Tochter derweil mit einem Lappen die Milch liebevoll in die Fliesen reingearbeitet (solang geschrubbt, bis sich ein weisslicher Film gebildet hat: "Mama, ich hab alles sauber gemacht!")
Also durfte ich den grossen Wischmob holen und die halbe Küche wischen, anstatt nur den kleinen Teil des Malheurs - da wäre mein Hund platzsparender vorgegangen.
Dadurch kam ich natürlich zu spät zur Arbeit, sowas hasse ich wie die Pest.
Es wurden mir zur Aufheiterung Bilder auf nem USB-Stick gereicht, nach dem Motto: Wenn Du dabei ned schmunzeln musst, dann bist Du krank.
Hätte mir die Bilder gerne angeschaut, echt!
Leider hat meine Kiste hier nur zwei USB-Slots, die sind beide belegt durch Maus und Tastatur. Evtl. kann ich mittags mal was ausstecken und die Bilder anguggen.
Auch meine (seltene) Lust auf eine Leberkäs-Semmel wurde jäh beendet, da das Brotzeitmobil keine dabei hatte.

Ich hasse es.

Montag, 10. September 2007

Bayrischer Event

Hallöle!

Es waren turbulente Tage, die ich kaum platzsparend zusammenfassen kann. Also wird dieser Post etwas länger *g*

Das MA-Event war alles in allem lustig.
Der bayrische Abend gipfelte in einem amüsanten Hüttenwettkampf, die Disziplinen Melken, Baumstamm-Sägen und Masskrug-Stemmen standen auf dem Programm.
Die Tische waren in Teams eingeteilt, es gab grosse Tische (bis 16 Personen) und eher kleinere (nur 8 Personen).
Generell habe ich nichts gegen eine kleinere Runde, aber unser Tisch hatte einen Vorteil und einen Nachteil:
Der Vorteil war, dass wir direkt ein (offenes!) Fenster und die Tür in Luftzugweite hatten. Der Nachteil: die Musikband stand nur ca. gefühlte 2m neben uns.
Somit wurden wir voll beschallt, eine 7.1-Soundanlage ist ein Dreck dagegen.
Manch Kollege huschte ein gequälter Ausdruck übers Gesicht, bayrische Volkslieder sind nicht jedermanns Fall.
Beschattet wurde die Feier durch einen Zusammenbruch eines Kollegen, der sich zum Glück über Nacht wieder stabilisiert hat und zur weiteren Beobachtung/Behandlung in eine Klinik bei sich vor Ort kommt.
Ich drück Dir die Daumen, dass Du schnell wieder fit wirst!
Die Dirndl-Parade hat bestimmt manchen Herren entzückt, auch ich habe mich in bayrische Schale geworfen.
Allerdings gab es auch Mädels, denen das so gar nicht gestanden hat, manche haben bei der Farbwahl voll daneben gegriffen. Oder beim Make-Up. Da erkennt man die Nicht-Tracht-tragenden *fg*

Auch der nachfolgende Tag war amüsant, eine Outdoor-Challenge fiel an.
Der Renner natürlich: das Squad-Fahren. Der Parcour war interessant, durch geschicktes Navigieren konnte ich eine fehlerfreie Runde hinlegen, was unser Team bestimmt weiter gebracht hat. Zu einer Platzierung reichte es zwar nicht, aber wie immer galt: dabeisein ist alles.

Ich habe die Tage genossen und bestimmt erzähle ich euch die ein oder andere Episode noch.

Donnerstag, 6. September 2007

Abmeldung

Hallöle!

Ich melde mich nun für die nächsten Tage ab, es geht mit der Firma nach Garmisch und den Samstag brauche ich wohl noch Erholung.

Euch wünsche ich viel Spass, wenig Stress in der Arbeit, damit wir uns am Montag wieder lesen. Lasst euch überraschen, ich denke, es gibt nach diesem ausflug viel zu erzählen. Sehr viel.

Ob ich es schaffe, wie letztes Jahr, durchzumachen und als letzte noch Alkohol zu trinken? Dieser Rekord ist wohl schwer zu toppen. Das Schwimmbad sieht verlockend aus, da werde ich ne Stunden schwimmen (mehr Freizeit habe ich nicht, muss mich ja dann noch herrichten).

Und als gute Nachricht: der Vater meiner Freundin ist aus dem Koma aufgewacht und auf dem Weg der Besserung. Es geht wieder aufwärts!

Mittwoch, 5. September 2007

Schwimmhallen-Retterin

Das geplante Schwimmen diese Woche muss wie letzte Woche ausfallen, eine krankheitsbedingte Entscheidung, aber 50% Ausfall der Teilnehmer macht keinen Spass. Alleine planschen ist nicht nett.
Gestern stand in den lokalen Blättern ein Artikel, dass Hallenbäder immer weniger Besucher aufweisen - diese Statistik erhöhe ich nun geplanterweise um 4 Besuche pro Monat.

Retterin der Schwimmhalle!

In Gedanken bin ich längst beim Packen, dabei ist es nur eine Nacht, aber lieber nehm ich einen Satz Klamotten zuviel mit, als dass ich zuwenig dabei habe.
Manche schütteln nur den Kopf über die Grösse meiner Tasche, aber das ignoriere ich mittlerweile. Und ich konnte schon oft mit frischer Kleidung aushelfen, wenn es bei anderen knapp wurde *g*

Das Wetter nervt mich irgendwie. Heute morgen Regen, nun reisst die Wolkendecke auf, es ist blauer Himmel und sogar Sonnenschein. Wenn ich dann Feierabend habe, wird es bestimmt wieder schütten (nur regnen reicht nicht), um mir den Heimweg soweit als möglich zu erschweren. Ich hoffe nicht, dass ich eine Art Rob McKenna bin...

Dienstag, 4. September 2007

Ein neuer Tag...

ist wie ein Déjà vu.

Nein, bei mir wurde er doch glatt aufgelockert: Bereitschaftsdienst am Firmenevent. Die ganze Belegschaft ist auf Achse, und ich darf an 2,5 Stunden wie ein Dödel mit Handy und Notebook rumrennen, falls ein wichtiger Kunde anruft.
Gut, ich bin Dienstleister aus freien Stücken und mit Herz dabei, da kann mich sowas nicht schocken. Aber nerven tut es schon.

Gestern abend bin ich beim Bäcker noch vorbeigeflitzt und habe Brezen gekauft - darauf einen guten Frischkäse und das war unser Abendessen.
Manche essen auch Semmeln mit Frischkäse und Paprika-Chips, ich besinne mich da lieber auf bewährte Genüsse.
Da ich heute noch kein Frühstück hatte, machen mir diese Gedankengänge irgendwie Appetit, hoffentlich kommt die Brotzeitfrau bald...

Gestern nacht kam eine Freundin bei mir an, deren Vater liegt im Koma und sie wird die nächste Zeit mein Gast sein.

Auch von hier aus alles Gute und ich drücke die Daumen, dass es Deinem Vater bald wieder besser geht!

Montag, 3. September 2007

Ich müde, Du auch?

Hui, viel ist passiert und irgendwie hat sich nichts geändert.
Ein Umzug, der ins Auge gefasst werden musste (verführerisches Jobangebot) wird nun wohl doch nicht stattfinden, die Seuche hatte mich drei Tage in ihren eisernen Klauen und alle Welt ist dauernd müde.

Zu letzterem: es wird von Eisenmangel ausgegangen, bis hin zur Schilddrüse... egal mit wem ich spreche, jedem ist es aufgefallen, dass im Freundes-/Bekanntenkreis ungewöhnlich viele Personen ungewöhnlich oft über die ständige Müdigkeit klagen.
Ich für meinen Teil weiss meistens, warum ich müde bin, dann war die Nacht mal wieder zu kurz *g*

Meine Aufräumorgie am Wochenende hat Sachen an die Luft gebracht, von denen ich nicht mal mehr ahnte, dass sie sich noch in meinem Dunstkreis befinden. Nun gut, auch peinliche Negative können entsorgt werden.
Mein Hund hat sich am Samstag selbst übertroffen.
Durch erwähnte Aufräumaktionen ist auch ein Massageball an die Oberfläche gekommen (rot und schööön leise). "Ball ist meins!" dachte der Hund und schnappte ihn sich. Der Ball ist nicht mehr so gross wie der bisherige, scheint ein neues Lieblingsspielzeug zu werden.
Doch was der grosse Vorteil an dem Ball ist: wenn hund den Ball an die Wand legt und sich direkt davor, dann kann hund mit gezielten Bewegungen (Krallen am Gitter im Boden) den Rücken selbst kraulen!
Welch feines Balli...

Mittwoch, 29. August 2007

Hunde-Sorgen

Und wieder trage ich eine zu kurze Nacht zu Grabe. Möge sie in Frieden ruhen.
Das hilft mir zwar nicht, den heutigen Tag wacher/fitter zu bestehen, aber gibt meiner Seele Zeit zum verweilen.
Der Tag gestern ging recht schön zu Ende, nach einem Riesen-Einkauf konnte ich mich beim Versorger leveln entspannen.
Der Tag heute hat auch gut begonnen, alles war plangemäss erledigt, ich wollte gerade meinen Schlüssel nehmen und zur Tür raus, da erreichte mich der Schrei: Iiiiih, der Hund hat in mein Zimmer gepinkelt!
*seufz*
Also durfte ich den Hund schimpfen (olle Pißnelke hat sich bewährt), den Wischmob schnappen und die Pfütze (eher See) beseitigen. Hat mich zwei Busse und ne Menge Nerven gekostet.
Dann komm ich endlich an der letzten Haltestelle an, wo ich umsteigen muss, sehe auch den Bus schon dastehen.
Spurte durch den Regen (zum Glück hab ich meinen fröhlich-gelben Regenschirm dabei). Da wird mein gewagter Sprungschritt in den Bus unsanft von einem Feuerwehrler abgebremst: Da können'S ned eini!
Aha.
Und nun? "Warten, bis der nächste kimmt!"
Oh. Na das hätte ich ja nicht gedacht.

Nun, ich bin heil und relativ trocken ins Büro gekommen und tue hier meinen Dienst.
Geplant für heute abend: Tomaten-Zucchini-Gemüse mit Bandnudeln und Schwimmen.

Dienstag, 28. August 2007

Verqueres Wetter

Also zur Zeit weiss ich nicht, was ich von der allgemeinen Lage halten soll.
Ich schlafe ausreichend, komme morgens aber kaum aus den Federn.
Generell bin ich ständig müde, ich werde quasi gar nicht richtig wach...
Mein Kopf spielt laufend Triangel-Quartette, die bringt bisher kein Mittel zum schweigen.
Meine Füsse tun weh bei jedem Schritt und hochlegen kann ich sie nicht.
Ob das am verqueren Wetter liegt? Ich weiss es nicht, vielleicht werde ich nur allgemein gestraft, für meine Vergehen in früheren Leben...

Gestern hab ich gar nicht gespielt, ich war mit Hausarbeit beschäftigt. Heute muss ich einkaufen gehen, mein Kühlschrank ist leer und das ist nicht gut.
Ich mache mir Gedanken, was ich alles leckeres diese Woche kochen will, die Inspiration bietet mir unter anderem der Speiseplan der hiesigen Kantine: feuriges Zigeunerschnitzel auf schwäb. Spätzle... klingt schon lecker, aber nur, wenn selbst gekocht!
Und ja, ich lege Wert auf Essen, vor allem auf gutes Essen. Meinen Frust hab ich schon immer in mich reingefressen, wird Zeit dagegen was zu tun, weil ich nun keinen tiefen Frust mehr habe *g*
Ein Tag noch bis zur Schwimmstunde.

Montag, 27. August 2007

Rubi-Ka

Hallöle und guten Morgen!

So, ein abwechslungsreiches und auch anstrengendes Wochenende ist vorbei.

Am Samstag bekam ich Besuch von einer guten Freundin (gibt es auch schlechte Freunde?). Wir haben viel geratscht und uns über den gemeinsamen Bekanntenkreis gegenseitig informiert, was wo los ist.
Man muss ja up to date sein, heutzutage
Und mal ehrlich: ohne Tratsch und Klatsch geht es nirgends, man muss nur wissen, was man wem erzählen darf und was man für sich behalten muss... zum Glück kenne ich diese Grenze und bringe zumindes keine Bekannten oder Freunde in prekäre Situationen.

So, was hab ich am Sonntag gemacht? Ich war in Rubi-Ka. Ihr werdet es ned glauben, aber ich hab gestern zwölf Stunden fast non-stop in meinen Monitor gestarrt. Hat anscheinend doch was, dieser alte Schinken. Die Grafik wird nicht besser, da kann man einstellen was man will. Die Steuerung hab ich fast im Griff, ich muss noch mit der Maus rumspielen, wozu hat man so ein High-Tech-Gerät mit frei programmierbaren Tasten?
Hm, da fällt mir ein, ich könnt noch ein neues Profil für meine G11 anlegen, das wäre noch mehr Entlastung... ah, ich muss weg *grinst*

Nein, so einfach kommt ihr mir nicht davon. Ich sitze hier brav im Büro und harre der Dinge, die da kommen.
Ach, das wird euch noch interessieren: ich hab mit oben bereits erwähnter Freundin ausgemacht, dass wir einmal die Woche zum Schwimmen gehen. Am Mittwoch ist unsere Premiere, lasst euch überraschen.

Samstag, 25. August 2007

Online-Held

Guten Morgen!

Hui, es war gestern eine lange Nacht.
Ich hab mir Anarchy Online angeschaut, ein Science-Fiction-MMORPG.
Leider ist die Grafik sehr altbacken, nun ja, das Spiel hat auch schon seine sechs Jahre auffm Buckel.
Das Spielprinzip ist zwar ganz ok, auch die Entwicklungsmöglichkeiten für den Charakter sind sehr frei gehalten - aber irgendwie fehlte der endgültige Kick, um mich zu überzeugen.
Werde die Tage mal Neocron testen, meine Augen brauchen eine Pause von Norrath.
Aber ich vermute nicht, dass mich ein anderes MMORPG länger als ein-zwei Monate von Everquest 2 abhalten kann - dazu sind meine Wureln in EQ2 zu tief und zu sehr verzweigt.
Ausserdem für zwei Spiele monatlich 15 Euro berappen? Hm, soviel Zeit habe ich ja gar ned, um das richtig zu nutzen (sprich möglichst viel zu spielen um die Kosten einer Spielstunde so klein als möglich zu halten :D). Da bin ich geizig...
So, dann werde ich mal losziehen in die Weiten von Norrath, oder von Rubi-Ka :D

Freitag, 24. August 2007

Feierabend

Na ihr Feierabend-Habenden?

Ich sitze schon zuhause und freue mich auf die freien Tage.
Immerhin muss ich nicht in die Arbeit fahren, doch genug Tätigkeiten bleiben mir auch so.
Ich nehme jetzt einfach das ungeliebte Wort "Hausputz" in den Mund, was bei drei Stockwerken auch kein Zuckerschlecken ist (da beneide ich manchmal die Wohnungswohnenden, die alles auf einer Ebene haben und zum kompletten Staubsaugen die Steckdose nicht wechseln müssen :D).

Ich freue mich schon aufs Abendessen, werde heute gefüllte Schweinesteaks mit Käse-Kruste zaubern. Dazu gibt es buttergeschwenkte Petersilienkartoffeln und als Nachtisch Vanillepudding.

Doch bevor ich hier das kochen beginne, werde ich mich erstmal nach Norrath zurückziehen und dort meinen Versorger leveln.

Joker

Und wieder ein neuer Tag.

Nachdem das Wochenende in greifbare Nähe rückt, sehe ich dem Tag gelassen entgegen.
Mein Bett hatte harte Kämpfe mit mir, auch die Bettdecke war involviert, doch wie jeden Morgen war ich erfolgreich.

In dem Buch "Kartengeheimnis" von J. Gaarder (sehr empfehlenswert, wenn auch Jugendliteratur) wird eine These aufgestellt, die mir persönlich zu denken gegeben hat.
Dort heisst es, dass in der "Lotterie des Lebens" Nieten nicht sichtbar werden.
So gesehen: wenn auch nur einer meiner Urahnen gestorben wäre, dann gäbe es mich so wie ich hier sitze nicht.
Deshalb an dieser Stelle posthum ein Dank an all meine Vorfahren, ich finde euch toll!

Danke, dass ihr Säbelzahntigern getrotzt, Kriege gewonnen, Verletzungen überlebt, Krankheiten und Seuchen überstanden habt!

Und euch da draussen, ihr glücklichen Gewinner, wünsche ich genügend Kraft, diese Tradition fortzusetzen!

Donnerstag, 23. August 2007

Gedanken zur Nacht

So, da sitze ich nun und kann nicht schlafen.
Müde bin ich, aber irgendwas stört mich...

Ist es nicht faszinierend, dass eine laute, vielbefahrene Strasse nach einiger Zeit das Einschlafen nicht mehr behindert, eine kleine penetrante Mücke aber schon?

Ich bin froh, dass ich nicht immer von Mücken umgeben bin, um mich an das Geräusch zu gewöhnen... die Biester stechen mich eh und die Personen in meiner Umgebung freuen sich immer, weil sie verschont werden.
Leider ist das Viech zu klein, als dass bei meinem Hund der Jagdtrieb geweckt würde... der geht nur auf Schnaken, Wespen, Bienen und ähnlich grosse Insekten los.
Letztens hatte er eine halb runtergeschluckte Spinne im Maul kleben... das war schon widerlich, nachdem er sich geschüttelt hatte, durfte ich den Spinnenrest von einem Küchenschrank entfernen.

Nun gut, dann versuche ich es nochmal mit dem Schlafen, vielleicht erwische ich die Mücke ja und kann endlich in Orpheus' Reich abdriften.

Aller Anfang ist schwer...

Hallöle!

So, nun bin ich hier.
Ist zwar noch recht leer, aber damit passt mein Blog zu meinem Hirn.
Die ganzen tollen Sätze, die ich mir in den letzten Stunden ausgedacht habe, sind weg. Wahrscheinlich suchen sie die Reste einer Kurzgeschichte, die mir neulich in der UBahn eingefallen ist und danach verschwunden war.

Mein Bauch versucht mich davon zu überzeugen, dass ich zum Schrank raufgehen und die leckeren, kleinen schwarzen Kugeln holen soll (Katzenpfötchen von Katjes sind echt was feines).
Doch der mich erwartende Kampf mit meinem Hund um jedes Stück Lakritze hält meine Motivation flach.

Ausserdem ist es nun langsam Zeit, nach Norrath zu gehen, das Böse wartet bekanntlich nicht...