Freitag, 30. Mai 2008

Das liebe Leben

Hallöle!

Also ich weiss ja nicht, wie es euch zur Zeit geht, aber dieser Wetterumschwung in Richtung Sommer hebt meine Laune ungemein.

Gestern habe ich diverse Kleinteile für mein Rad und das Fahhrad meiner Tochter besorgt, aber ich komme um einen Besuch beim Fahrrad-Laden wohl nicht vorbei (mal sehen, ob ich das Klackern meines Rades wegbekomme). Erst mal sehen, wie ich mich anstelle um die neuen Ständer zu montieren - ob mir das geschickt gelingt oder ich mehrere Lachkrämpfe bei Ahnunghabenden auslöse...

Ich freue mich momentan einfach an der Tatsache, dass ich dank einer Kleiderspende eine Menge Tshirts nun habe, die mir passen (Geld für Kleidung ist immer knapp), dass ich viel mit meiner Tochter draussen mache und versuche es mir gutgehen zu lassen.

So Dinge wie, dass nicht gesaugt/gewischt/abgespült wird, obwohl mein Mitbewohner den ganzen Tag zu Hause war, prallen einfach ab. Sie sind momentan gegeben und ich mache einfach mein Ding.

Und dann war da noch der Chirurg, der während einer OP mit mir telefoniert hat, um einen Servicetermin für seinen BMW zu vereinbaren...

Mittwoch, 21. Mai 2008

Die Statue

Hallöle!

Heute mal etwas leichtere Kost, trotz dem ganzen Drumherum bin ich ja meistens gut drauf.

Es ist schon eine Weile her, da war ich frühmorgens am Sonntag mit meinen Hund unterwegs.
Ich geniesse diese Zeit, da der alte Kämpfer in ihm ruht, solange wir keine anderen Hunde treffen.

Wir wandeln durch einen kleinen Park, den ich mit meiner Tochter öfters aufsuche, da sich dort auch Spielgeräte befinden.
Plötzlich bleibt Sammy stehen und wirft sich in Positur. Ich folge seinem Blick und sehe - nichts.
Normal sollte da ein Hund oder anderes Tier zu sehen sein, aber da zuckt sich nichts.

Unbeeindruckt gehe ich weiter, unser Weg führt uns in die Richtung, aus der Gefahr drohen soll. Mein Hund schnüffelt und schaut ganz aufgeregt umher, ich warte unbewusst auf ein Tier, dass mich gleich aus dem Busch anspringt.
Nichts passiert. Ich gehe weiter, die sonst lockere Leine strafft sich miteinmal und Sammy haut die Bremse rein. Er stemmt seine Pfoten in den Boden und weigert sich weiterzugehen.
Öha.
Ich schaue mich um - dann sehe ich sie, die Statue. Normal pinkelt mein Hund an sowas einfach ran, in diesem Fall ist es anders: die Statue stellt einen Mann dar, der Ball spielt mit seinem - Hund.
Der Statuen-Hund ist im Sprung und versucht den Ball zu fangen.
Verwundert, dass Sammy sich wirklich von so einem Hund beeindrucken lässt, gehe ich weiter. Nun ja, ich will es, würden mich da ned knapp 60 Kilo Hund dran hindern, indem sie in die andere Richtung ziehen.
Also die psychologische Tour.
Langsam nähern wir uns der Statue in großen Kreisen, Sammy bellt und wufft auch drohend.
Die Anwohner werden es mir danken, es war grade mal halb sieben sonntagmorgen.
Schlussendlich erreichen wir die Statue und Sammy drückt seine Nase an den Stauen-Hund.
Ohne an die Statue zu pinkeln gehen wir gemächlich weiter.

Als ich einige Tage später wieder dort vorbeiging, hat Sammy die Statue keines Blickes gewürdigt.

Dienstag, 20. Mai 2008

Der Zustand

Hallöle!

Mittlerweile spitzt sich meine Lage im privaten Bereich zu.

Am Wochenende wurde ich mal wieder angepampt, warum ich die Wohnung verkommen lasse und ER in einer Müllhalde leben muss (ja, das hab ich schon im März gehört).
Diesmal ging es um das Zimmer von Sandra, ein bekanntes Problem.

Sonntag morgen sass ich am Rechner, dann fegt Er rein und mault nur ein "Morgen" in meine Richtung. Dicke Luft gleich am morgen - wie ich das liebe!
Dann, nach zwei Tassen Kaffee die Frage von ihm: "Sag mal, ignorierst Du mich?" Kurz überlegt, was ich bis dahin im Haushalt schon gemacht habe (Abwasch und Wäsche zusammengelegt): "Nein, wieso?" "Nein? Wann fängst Du dann mit Sandra's Zimmer an?"
Oha. "Das mache ich mit ihr zusammen." Er: "Aha, und Du glaubst, das wird dann was?"

Na suuuuper - geile Stimmung mal wieder. Mein Spielen hat er mir damit verdorben, hat keinen Spass gemacht.
Hab dann die Wohnung gesaugt und gewischt - wollte ich eh machen.

Es ist verdammt toll zur Zeit, nach Hause zu kommen, zu wissen, dass er da wartet (weil Urlaub) und sich zu fragen: was passt ihm heute schon wieder nicht?

Bin eh verwundert, weil ich gestern nichts mehr im Zimmer meiner Tochter aufgeräumt habe und es gab keinen Rüffel. Vermutlich weil ich bereits die Bäder geputzt und den Abwasch gemacht habe.

Und ja, ihr braucht nicht glauben, dass er irgendwas im Haushalt macht. Er hat Urlaub, ist teilweise den ganzen Tag zuhause und tut irgendwas anderes...

Meine Kommunikation habe ich aufs Nötigste beschränkt und wenn es so weiter geht, dann kann ich nicht dafür garantieren, dass ich nicht ausflippe und ihn niederbrülle. Was ich im Moment vermeide, weil ich kein böses Blut wollte... eigentlich.
Mittlerweile muss ich mich beherrschen ihm nicht Gemeinheiten an den Kopf zu werfen - ich bin soooo sauer. Es hat lange gedauert, bis es soweit kam und nu will der Zorn mal raus...

Ich bin froh, wenn ich da endlich raus bin.

Montag, 12. Mai 2008

Freibad

Hallöle!

Ich habe es mir gestern echt gemütlich gemacht und bin mit meiner Tochter und ihrem Schulfreund (der bei uns übernachtet hat) ins Freibad gegangen.

Da meine Nase verschnupft ist und mein Hals gekratzt hat, habe ich auf den Besuch der Schwimmbecken verzichtet.
Doch es war auch so schon ein schöner Tag, das Wasser war eh recht kalt noch.
Was meine Tochter nicht davon abgehalten hat, die meiste Zeit sich darin aufzuhalten, das kommt mir irgendwie bekannt vor...

Soooo - was hat sich sonst getan?

Mein neuer Job (wieder mal Terminvereinbarung bei einem bayrischen Premium-Automobilerzeuger) geht gut voran, irgendwie haben mich alle, die mich kennen recht hoch geschätzt. Einerseits freut einen das, andererseits erschwert es den Start nicht unwesentlich, da die Erwartungshaltung meiner Chefs mir gegenüber entsprechend hoch ist.

Sonst hat sich die letzten Wochen kaum was geändert. Ich muss mich am Riemen reissen und hier auch regelmässig schreiben, sonst ende ich noch als Blog-Leiche... irgendwann...

Sonntag, 11. Mai 2008

Muttertag

Hallöle!

Ich wünsche allen Müttern da draussen einen schönen Muttertag - lasst euch verwöhnen und geniesst die Aufmerksamkeit, die man euch entgegenbringt!

Mein Tag fing so an:

Ich schlafe. Meinte Tochter kommt rein und fragt: "Mamaaaa, bist Du schon wach?" "Nö."
"Alles Gute zum Muttertag!" "Hmh, danke." " Schau mal was ich hier habe!" "Hä?"
Nachdem sie mir meine Brille gereicht hat, betrachte ich ihr Geschenk. Ein gebasteltes Herz, aus grünen und blauen Papier geflochten. Hübsch! "Sehr schön, danke Dir! Oh - da ist ja auch was drin!"
Ich entnehme ein kleines weisses Buch, das im Herz verborgen ist.
"Die Seiten sind leer, damit Du was reinschreiben kannst." Hmh, das klingt logisch.
Doch halt - da steht etwas. "Warte, ich les es Dir vor!"
Ich schreibe den Text ab, die Fehler machen ihn zu etwas besonderen:
"Ich libe meine Mama. Meine mama hat einen Wusch. Das ich libp bin und auf sie höre und nicht sicke."

Ihre Erkenntnis: "Mama, das sollte ich eigentlich jeden Tag sein!" Hmh, das wäre zu schön.

Dann lass ich mich überraschen, was der Tag noch so bringt.