Hallöle!
Heute mal etwas leichtere Kost, trotz dem ganzen Drumherum bin ich ja meistens gut drauf.
Es ist schon eine Weile her, da war ich frühmorgens am Sonntag mit meinen Hund unterwegs.
Ich geniesse diese Zeit, da der alte Kämpfer in ihm ruht, solange wir keine anderen Hunde treffen.
Wir wandeln durch einen kleinen Park, den ich mit meiner Tochter öfters aufsuche, da sich dort auch Spielgeräte befinden.
Plötzlich bleibt Sammy stehen und wirft sich in Positur. Ich folge seinem Blick und sehe - nichts.
Normal sollte da ein Hund oder anderes Tier zu sehen sein, aber da zuckt sich nichts.
Unbeeindruckt gehe ich weiter, unser Weg führt uns in die Richtung, aus der Gefahr drohen soll. Mein Hund schnüffelt und schaut ganz aufgeregt umher, ich warte unbewusst auf ein Tier, dass mich gleich aus dem Busch anspringt.
Nichts passiert. Ich gehe weiter, die sonst lockere Leine strafft sich miteinmal und Sammy haut die Bremse rein. Er stemmt seine Pfoten in den Boden und weigert sich weiterzugehen.
Öha.
Ich schaue mich um - dann sehe ich sie, die Statue. Normal pinkelt mein Hund an sowas einfach ran, in diesem Fall ist es anders: die Statue stellt einen Mann dar, der Ball spielt mit seinem - Hund.
Der Statuen-Hund ist im Sprung und versucht den Ball zu fangen.
Verwundert, dass Sammy sich wirklich von so einem Hund beeindrucken lässt, gehe ich weiter. Nun ja, ich will es, würden mich da ned knapp 60 Kilo Hund dran hindern, indem sie in die andere Richtung ziehen.
Also die psychologische Tour.
Langsam nähern wir uns der Statue in großen Kreisen, Sammy bellt und wufft auch drohend.
Die Anwohner werden es mir danken, es war grade mal halb sieben sonntagmorgen.
Schlussendlich erreichen wir die Statue und Sammy drückt seine Nase an den Stauen-Hund.
Ohne an die Statue zu pinkeln gehen wir gemächlich weiter.
Als ich einige Tage später wieder dort vorbeiging, hat Sammy die Statue keines Blickes gewürdigt.
Mittwoch, 21. Mai 2008
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